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 Berufliche Weiterbildung


Der Regionalplan zur Entwicklung der Berufsbildung – ein Hauptinstrument für die Region Elsass

1993 wurde der Region vom Gesetzgeber die Erarbeitung des Regionalplans zur Entwicklung der Berufsbildung (PRDF) anvertraut. Die Region Elsass hat nunmehr ein regionales Programm ins Leben gerufen, zu dem verschiedene kollektive Bildungsgänge gehören, die spezielle Personengruppen ansprechen (Arbeitssuchende, Erwerbstätige und potenzielle Unternehmensgründer). Dabei werden Lehrgänge angeboten, die eine schnelle Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess ermöglichen sollen bzw. für bestimmte berufliche Werdegänge werben wollen. In Ergänzung zu diesem Programm finanziert die Region zwei Arten individueller beruflicher Weiterbildung und personengebundene Pädagogik-Workshops.

Des Weiteren wurden von der Region Elsass berufsbegleitende Maßnahmen ergriffen und Instrumentarien zur Arbeitssuche geschaffen. Zudem bietet die regionale Körperschaft eine Bezuschussung für arbeitslose Lehrgangsteilnehmer an, damit diese - vor allem im Gesundheits- und Sozialsektor - ihren Lehrgang unter bestmöglichen Bedingungen absolvieren können.


Praktika – auf Entdeckungsreise in die Arbeitswelt

Praktika stellen ein unabdingbares Instrumentarium für einen guten Einstieg in das aktive Berufsleben dar. Daher hat die Region Elsass mehrere Beihilfen zugunsten des Sammelns dieser beruflichen Erfahrungswerte eingeführt. Die Beihilfe „Banc d’essai“ (Prüfstand) eröffnet jungen Menschen die Möglichkeit, ein ein- oder zweiwöchiges Praktikum in einem Unternehmen zu absolvieren. Die Beihilfe „Chèque d’insertion“ (Einstiegsscheck) gestattet jungen Menschen ohne Qualifizierung oder mit einem niedrigen Qualifikationsniveau, ein Kurzpraktikum in einem Unternehmen in Anspruch zu nehmen. Die gewonnenen Erfahrungen sollen die Einstellung am Ende des Praktikums erleichtern.


Qualifizierung für Erwerbstätige

Die Region trägt zur Erhöhung des Qualifikationsniveaus von Arbeitnehmern und zum Erhalt von Arbeitsplätzen bei. Sie tritt hierbei an der Seite verschiedener Partner (Arbeitgeber, OPCA, ASSEDIC, Staat usw.) auf, um wenig qualifizierte Personen zu schulen, das Qualifikationsniveau von Personen, die in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, über VAE-Maßnahmen (Bestätigung der erworbenen Erfahrungen) oder Qualifikationsmaßnahmen zu verbessern und die Vermittlungsfähigkeit Erwerbstätiger zu steigern.

Das Wirken der Region in diesem Bereich widerspiegelt sich sowohl in konzertierten Aktionsplänen für Ausbildung und Schulung als auch in direkt mit den Unternehmen ausgehandelten Aktionen. Dazu greift die Region auf verschiedene Instrumentarien (regionales Ausbildungs- und Schulungsprogramm, Ausbildungsscheck usw.) zurück oder stützt sich auf Maßnahmen der beruflichen Umschulung (Umschulungsprämie).



Aktualisierung : 05.04.2007