Startseite > Zu den Rubriken > Forschung und Innovation > Kompetenz- und Wettbewerbspole
Seit einigen Jahren verfolgt die Regionalversammlung in Koordination mit ihren Partnern, d. h. dem Staat, den Körperschaften, den Universitäten und Forschungseinrichtungen eine Politik zur Herausbildung von Kompetenzpolen.
Diese Politik soll in einigen anerkannten Kompetenzbereichen mehr Kohärenz und Transparenz vermitteln und dabei deren Förderung im Dienste der regionalen Umwelt, insbesondere der Wirtschaft, sowie auf internationaler Ebene als Element der Erhöhung des Bekanntheitsgrades und der Attraktivität für Menschen und Unternehmen gewährleisten.
Wenn also die Suche nach anerkannter Qualität ein wesentliches Kriterium darstellt, dann muss der allgemeine Begriff des Kompetenzpols auch die Dimensionen Bildung (Aus- und Weiterbildung), angewandte und problemorientierte Forschung, Innovation und Technologietransfer, Valorisierung der Forschungsergebnisse und Gründung von Unternehmen sowie Schaffung von Leistungen umfassen, ohne dabei die Einbindung der Unternehmen außer Acht zu lassen.
Es handelt sich hierbei um eine Politik der regionalen Entwicklung, die die vorsorgliche Raumordnung mit einschließt und auch mit dem Begriff Europäischer Raum für Forschung und Hochschulbildung sowie mit dem aktuellen Begriff der Wettbewerbspole kompatibel ist.
Diese Kompetenzpole sind unterschiedlichen Typus. Einige von ihnen sind auf nationaler und europäischer Ebene von der betreffenden Gemeinschaft (insbesondere von der wissenschaftlichen Gemeinschaft) als herausragend anerkannt, während andere im Jahr 2005 vom Staat nach erfolgter Ausschreibung zu nationalen Projekten das Gütezeichen „Wettbewerbspol“ verliehen bekamen.
Letztgenannte sind als eine voluntaristische Entwicklungsmaßnahme zu verstehen, die von den Wirtschaftskräften strukturiert und getragen und von staatlichen Stellen begleitet wird.
Startseite | Seite top | drucken | Impressum | Impressum PDF | kontakt
Aktualisierung : 26.06.2007