Retour à l'accueil du site Région AlsaceSuivez-nous sur TwitterRetrouvez-nous sur Facebook Bienvenue à la région Alsace
Francais English

Startseite > Zu den Rubriken > Umwelt und nachhaltige Entwicklung



 Umwelt und nachhaltige Entwicklung

Umweltstatusbericht

Die Zielstellung des von der Region Elsass initiierten Umweltstatusberichts besteht in einer globalen und zusammenfassend dargestellten Langzeitbewertung der Entwicklung der Umweltqualität im Elsass.


Die Umweltindikatoren werden aller 2 Jahre aktualisiert und in einer Broschüre veröffentlicht (Veröffentlichung 2005 - PDF: 4,6 Mb – französisch). Zudem werden die so genannten elsässischen Umwelttreffen organisiert.

1. Methodik der Erarbeitung der Indikatoren

Zu jeder Thematik (Wasser, natürliche Lebensräume, Energie, Abfälle, Umwelterziehung, Raumbelegung) haben regionale Sachverständige geeignete Indikatoren ausgewählt, die es gestatten, die Verbesserung oder Verschlechterung des Umweltzustands auf lange Zeit zu messen.

Ausgehend von den vorhandenen Daten sind nunmehr 33 Indikatoren verfügbar. Die Sammlung dieser Daten erfolgt dank einer Partnerschaft, in die folgende Institutionen eingebunden sind: APRONA (Vereinigung zum Schutz des Grundwassers der elsässischen Ebene), ASPA (Vereinigung zur Überwachung und Untersuchung der Luftverschmutzung), ODONAT (Behörde für naturalistische Daten), ARIENA (regionale Vereinigung für Unterweisung in den Bereichen Umwelt und Natur), „Alter Alsace Energies“, Gebietskörperschaften (Departementsversammlung des Departements Bas-Rhin, Departementsversammlung des Departements Haut-Rhin, Region Elsass), regionale Naturparks, staatliche Dienste, Wasserschutzbehörde Rhein-Meuse sowie Umweltschutz- und Energiebehörde (ADEME).

2. Zustand der Umwelt im Elsass im Jahr 2005

Allgemeine Tendenz bleibt eine schrittweise Verschlechterung der Qualität dieses natürlichen Erbes.

Der Zustand der Wasserläufe verbessert sich, nur wenige davon bieten aber Lebensraum für Wasserbewohner. Die Qualitätsminderung bei den unterirdischen Wasservorkommen setzt sich hauptsächlich aufgrund diffuser Verschmutzungen fort.

Die Luftverschmutzung durch Emissionsquellen industrieller Herkunft nimmt ab, dagegen werden die für die Luftqualität festgelegten Grenzwerte bei aus dem Straßentransport stammenden Emissionsquellen (Rußpartikel, Stickoxide, Benzen und Ozon) überschritten.

Die ökologische Vielfalt wird durch die Beeinflussung des Lebensraums durch den Menschen beeinträchtigt, was seinen Ausdruck in einem durchschnittlichen Flächenentzug von 1047 ha /a zwischen 1984 und 2000 findet.

Der Energieverbrauch ist in den letzten fünfzehn Jahren um 35 % gestiegen. Beträchtliche Fortschritte sind auf dem Sektor der Solarenergie und der Energiegewinnung aus Holz zu verzeichnen. Hier ist im Hinblick auf die energetische Effizienz viel Handlungsspielraum vorhanden.

Haushaltsabfälle sowie von elsässischen Kleinstunternehmen produzierte Abfälle werden weitestgehend verwertet, wobei die Energiegewinnung hauptsächlich durch Müllverbrennung (60 %) erfolgt. Die Entwicklungsrichtungen liegen hier im Materialrecycling und der organischen Aufbereitung.

Das Netz zur Umweltunterweisung besteht aus 50 Vereinsstrukturen, die in der übergeordneten Struktur Ariena zusammengeführt sind. Hier wurden bereits 260.000 Teilnehmertage organisiert, die durch 311 Angestellte, 150 Vollzeitbeschäftigteneinheiten entsprechend, abgesichert werden.

3. Elsässische Umwelttreffen

Diese Umwelttreffen werden im Abstand von zwei Jahren organisiert und sollen zur Mobilisierung der einzelnen Umweltakteure (lokale Abgeordnete, Vereine, institutionelle Partner) im Elsass beitragen. Grundlage der Beratung ist der jeweils veröffentlichte Umweltstatusbericht.

In der Ausgabe 2005 konnte ein regionaler Indikator zur Langzeitbeurteilung der biologischen Vielfalt eingeführt werden, der nunmehr jährlich anhand von 23 Kennwerten gemessen wird. Zudem wurde das Fehlen verfügbarer Werte zur Entwicklung der Feuchtbereiche im Elsass sowie der Bodenqualität deutlich.

Die von Christian Brodhag, interministerieller Beauftragter für nachhaltige Entwicklung, angeregte Diskussion zum Thema „Städteplanung, Transportwesen, Landwirtschaft und biologische Vielfalt: Wie soll die regionale Strategie eines ausgeglichenen Raummanagements aussehen?“ ermöglichte eine Darstellung der perspektivischen Situation im Elsass im Vergleich zur Situation in Frankreich und Europa.

Die nächste Ausgabe ist zum 22.06.2007 geplant. 



Aktualisierung : 05.04.2007